Winter im Bunkerpark
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Bunkeranlage Maybach I

Die unterirdischen Stollen des Bunkersystems hatten eine Gesamtlänge von ca. 2 km. Ihr Hauptzweck war seinerzeit die Aufnahme des OKH´s und des Generalstabes. Das äußere Aussehen der Bunkerhäuser, ihrer Fassadengestaltung, die Beklebung der 70 cm starken Betondächer mit Dachziegeln,
diente der Tarnung als Anpassung an die vorhandenen Gebäude des Stammlagers und führte zur Bezeichnung "Siedlung". Nach Kriegsausbruch waren die Anlagen eines der Zentren der militärischen Planung und Führung der Feldzüge im Zeichen des Hakenkreuzes. Von hier aus wurden die letzten Kämpfe vor dem Ende des Dritten Reiches gesteuert, bis am 20. April 1945 die gesamte Anlage von den sowjetisch Truppen besetzt wurde.
Nach Kriegsende wurde die Inneneinrichtung der Anlagen von den neuen Hausherren demontiert, der Rest des verbliebenen Inventars von Anwohnern ausgebaut. Im Potsdamer Abkommen waren die Alliierten übereingekommen, alle militärischen Anlagen der ehemaligen Wehrmacht zu sprengen.


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von Wünsdorf

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